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Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen

Nach einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn steht bis 2018 in etwa 135.000 Unternehmen eine Nachfolge an. Dabei schätzt das IfM, dass mehr als die Hälfte (54%) der Eigentümer das Unternehmen an die eigenen Kinder bzw. an andere Familienmitglieder übergeben wird (familieninterne Lösung). Weitere 29% der Übertragungen werden nach Erhebungen des an externe Führungskräfte, andere Unternehmen oder andere Interessenten von außerhalb erfolgen (unternehmensexterne Lösungen). Etwa 17% der Familienunternehmer übertragen das Unternehmen an Mitarbeiter (unternehmensintern).

Unternehmensnachfolge frühzeitig planen

Für ein Unternehmen ist die frühzeitige Planung der Nachfolge von existentieller Bedeutung. Je stärker der Bestand des Unternehmens mit der Person des Unternehmers verknüpft ist, umso eher kann der Erbfall zu einer Krise des Unternehmens führen. Fehlt es an einem schlüssigen Nachfolgekonzept, kann dies auch die Bonität des Unternehmens bei den Banken beeinträchtigen. Einer der wichtigsten Rating-Punkte nach Basel III ist die Sicherung der Unternehmensnachfolge.

Fragen im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge

Die Planung der Unternehmensnachfolge ist ein komplexer Prozess. Dem Senior-Unternehmer stellen sich in diesem Zusammenhang zahlreiche, insbesondere rechtliche, betriebswirtschaftliche und steuerliche Fragen: Ist es sinnvoll, eine Vorsorgevollmacht zu erstellen? Welchen Inhalt sollte ein Unternehmertestament haben? Welche Übertragungsformen gibt es? Kommt die Gründung einer unternehmensverbundenen Familienstiftung in Betracht? Welche Rolle spielt die Rechtsform bei der Übertragung? Wie verhalten sich die Nachfolgeregelungen im Gesellschaftsvertrag zu den gesetzlichen Regelungen des Erbrechts? Wie wird der Wert des Unternehmens berechnet? Welche steuerlichen Auswirkungen hat die Übergabe auf den Übergeber und den Nachfolger?

Reform des Erbschaftssteuergesetzes

Leider besteht derzeit noch immer Rechtsunsicherheit im Hinblick auf die künftige Ausgestaltung des Erbschaftssteuergesetzes. Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber aufgegeben, das Erbschaftssteuergesetz spätestens bis zum 30. Juni 2016 zu reformieren. Eine Einigung der Regierungskoalition auf eine Erbschaftssteuerreform ist jedoch noch nicht absehbar.

Nachfolgeberatung

Haben Sie Fragen zur Unternehmensnachfolge in Ihrem Unternehmen oder möchten Sie ein Unternehmen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge übernehmen? Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne bei der Planung und Gestaltung der Unternehmensnachfolge.

 

Relevante Rechtsgebiete zu diesem Thema

 

Übrige Themen